Hypnose

/Hypnose
Hypnose2016-10-30T09:44:31+00:00

Was ist eigentlich eine Hypnose?

Hypnose ist kein so außergewöhnlicher Zustand, wie man vielleicht meinen könnte. Wir erleben in unserem Alltag immer wieder Zustände, in denen wir uns in einer Trance, also in einem hypnotischen Zustand befinden. Hypnose bedeutet, dass man sehr entspannt, geistig aber auf eine Sache konzentriert ist. In diesem Zustand sind wir beispielsweise, wenn wir einen Tagtraum haben. Ganz häufig treten diese Situationen auch auf, wenn wir rhythmischen oder monotonen Arbeiten nachgehen wie z. B. tanzen, musizieren, Sport machen, aber auch bei automatisierten Tätigkeiten wie Autofahren, bügeln, etc.

 

Ist man bei einer Hypnose bewusstlos oder gar willenlos?

Bei einer therapeutischen Hypnose ist man geistig  klar und bekommt alles mit, was sich während der Behandlung abspielt. Auch hinterher kann man sich noch an alles erinnern. Das ist wichtig, weil man bei der Hypnose einige wichtige Inhalte zu lernen hat, um mit dem Rauchen Schluss machen zu können. Dies kann man dauerhaft nur dann erreichen, wenn man sowohl mit dem Bewusstsein, als auch mit dem Unterbewusstsein arbeitet, da sonst die Suggestionen schon nach kurzer Zeit ihre Wirkung verlieren würden.

 

Ist man den Suggestionen des Therapeuten schutzlos ausgeliefert? Kann die Hypnose sogar missbraucht werden?

Man kann mit der Hypnose nur Inhalte suggerieren, die mit dem Willen des Klienten übereinstimmen. Würde der Therapeut Suggestionen verwenden, gegen die man sich innerlich sperrt, dann wäre die Entspannung augenblicklich aufgehoben und damit auch der Zustand der Hypnose beendet. Könnte man mit Hypnose Menschen gegen ihren Willen programmieren, dann wäre diese Therapieform verboten.

 

Wie funktioniert die Hypnose?

Bei Rauchern besteht im Gehirn eine Verknüpfung die bewirkt, dass bei bestimmten Auslösern (Kaffee am Morgen,  nach dem Essen, bei Stress,…) vom Unterbewusstsein ein Rauchbedürfnis ausgelöst wird. Mit der Hypnose kann man auf diese Verknüpfung positiv einwirken, so dass die erlernten Auslöser kein Rauchbedürfnis mehr verursachen. Man könnte auch sagen „der Schalter wird umgelegt“. Damit wird das Aufhören überraschend einfach.